Copyright 2017 - Koni & Gabi Woller

Hier bekommen Sie einige wichtige Informationen über die Währung und Möglichkeiten Geld zu wechseln, schöne Orte, traumhafte Plätze und Sehenswertes. Die Fotos lassen Sie schon einmal in Gedanken auf die traumhaft schöne Landschaft schauen - Albanien bietet soooo viel Schönes...........glasklares Wasser.......grüne Berge.......und Buchten, die zum Verweilen einladen!

Himarë Castle

 

 

 

 

 

 

Museumsstadt Berat

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Währung

Die albanische Währung ist die Lek.

Durchschnittlicher Kurs: 1 Euro = 135 Lek. aktuell

Zeit

Es gilt die MEZ bzw. MESZ (Deutschlandzeit)

Achtung - denkt daran: In Griechenland ist es eine Stunde später als MEZ bei der Ankunft in/auf Korfu.

Zeitverschiebung

: Zeitunterschied zu Deutschland
+1 Stunde

Die Zeit in Griechenland ist aktuell 1 Stunde vor der Zeit in Deutschland.

 

Wetter, Klima und Geografie in Albanien

Wetter & Klima

Beste Reisezeit: Typisches Mittelmeerklima, besonders ausgeprägt in den westlichen Küstenniederungen: Feucht-milde Winter und trockene warme Sommer. Im gebirgigen Landesinneren Klima kontinentaler Prägung: Im Sommer warm, im Winter teilweise sehr kalt. Hauptniederschläge im Winter, in höheren Lagen Schnee. Beste Reisezeit ist Mai/Juni oder Mitte September bis Mitte Oktober.

Geography

Albanien grenzt im Nordwesten an Montenegro, im Norden an den Kosovo, im Nordosten an Mazedonien, im Südosten und Süden an Griechenland, im Südwesten an das Ionische Meer und im Westen an die Adria. Außer der Küstenniederung wird das Land von zerklüfteten Gebirgsketten durchzogen. Gute Sandstrände, schöne Seen und ausgedehnte Wälder bieten reizvolle Kontraste.

Geschichte, Sprache und Kultur in Albanien Kultur in Albanien

Religion: 70% Muslime (hauptsächlich Sunniten), 20% Orthodoxe und 10% Katholiken.

Alle Religionen leben respektvoll, sehr tolerant zusammen/miteinander in Albanien!

Verhaltensregeln:  Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Traditionell berühren sich Männer untereinander seitlich mit den Köpfen. Anrede: Herr (Zoti) und Frau (Zonja) mit akademischen Titeln. Ausführliches, mehrfaches Fragen nach dem Wohlbefinden des Gesprächspartners und dem seiner Familienangehörigen eröffnen das Gespräch und sind bei Begegnungen und jedem Telefonat üblich. Kenntnisse des Kanun (des traditionellen Gewohnheitsrechtes) sind angesichts des Wiederauflebens alter Sitten unentbehrlich.

Es ist nicht üblich, bei häuslichen Einladungen Blumen mitzubringen. Kleine Gastgeschenke hingegen, unauffällig abgegeben, werden gern akzeptiert. Geschenke erfordern meist eine Gegenleistung. Bei Todesfällen wird ein Kondolenzbesuch der Bekannten erwartet. Albanier ziehen ihre Schuhe aus, wenn sie das Haus betreten, Besuchern werden meist Plastiksandalen oder Hausschuhe angeboten.

»Ja« und »nein« wird in Albanien auf besondere Weise gezeigt, und man sollte sich spontaner Gesten mit dem Kopf enthalten. »Ja«: kurzes seitliches Kopfschütteln. »Nein«: Heben des Kopfes, unterstrichen durch einen Schnalzlaut und, wenn nötig, von einer Bewegung des Zeigefingers begleitet. Jeder Versuch, sich in albanischer Sprache zu verständigen, wird mit Sympathie aufgenommen.

Es wird i. Allg. legere Kleidung getragen. Rocklänge und Extravaganz der Damenmode werden nicht mehr von prüden Moralvorstellungen diktiert. Kurze Hosen bei Männern sind sowohl am Strand als auch in der Stadt akzeptabel.

Öffentliche Ordnung und Sicherheit haben sich weitgehend normalisiert. Dennoch sollte man als Tourist vorsichtig sein. Demonstratives Zurschaustellen z. B. von teurem Schmuck sollte man vermeiden. Äußerst interessant für Diebe sind Reisepässe, da albanische Staatsbürger durch Einreisebeschränkungen anderer Länder ihr Land kaum verlassen können. Aufpassen muss man auch auf Devisen, Wertsachen, Fotoapparate, Uhren und Mäntel — auf alles, was sich leicht zu Geld machen lässt. Welche Konsumgüter dazugehören, führen die fliegenden Händler am Straßenrand und in den Basaren deutlich vor. Gepäckstücke sollte man nicht aus den Augen lassen, verschlossene Autos sind kein Tresor.

Bei Streifzügen durch einsame Straßen und in abgelegenen Gegenden oder zu touristischen Sehenswürdigkeiten abseits des allgemeinen Publikumverkehrs ist das Risiko, belästigt oder beraubt zu werden, besonders groß, vor allem bei Dunkelheit. Frauen werden leicht Opfer von Zudringlichkeiten.

Rauchen ist weit verbreitet, rauchfreie Zonen in Gaststätten oder Bars sind schwer zu finden. In öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen verboten, es wird sich aber kaum daran gehalten. Langstreckenbusse hingegen machen oft Raucherstopps bei Fahrten durch das Land.

In Restaurants ist es üblich 10 Prozent Trinkgeld zu geben.

Homosexualität ist ein Tabu, Zärtlichkeiten unter homosexuellen Paaren in der Öffentlichkeit werden bei den Einwohnern mit etwas Feindseligkeit begrüßt.

Sprache in Albanien

Die Amtssprache ist Albanisch. Im südlichen Teil des Landes spricht eine Minderheit Griechisch. In manchen Schulen wird der Unterricht auf Griechisch gehalten. Viele Albaner sprechen Italienisch, einige sprechen auch Französisch oder Englisch.

Albanisch gehört zur indogermanischen Sprachfamilie und ist mit der  griechischen und der armenischen Sprache verwandt. Eine Abstammung von der ausgestorbenen und wenig überlieferten illyrischen Sprache wird vermutet.

Für das gesprochene Albanisch gibt es zwei große Dialektgruppen, das Gegische und das Toskische. Die beiden Dialekte unterscheiden sich sowohl in ihrem Klang als auch in ihrer Grammatik und zum Teil sogar in ihrem Wortschatz. So heißt z.B. „Dorf“ im Gegischen katund und im Toskischen fshat. Im Gegischen gibt es etwa 10 Konsonanten, Vokale und Nasalvokale, die im Toskischen gar nicht vorkommen. Im toskischen Dialekt gibt es außerdem keinen Infinitiv.

Die Grenze der beiden Dialektgruppen verläuft etwa entlang des 41. Breitengrades. Nördlich des Shkumbin-Flusses leben die Gegisch sprechenden Gegen, südlich die Toskisch sprechenden Tosken. Gegisch wird außerdem noch im Kosovo, in Mazedonien, Montenegro und Südserbien gesprochen. Das in Süditalien gesprochene Arbëresh ist eine Form des toskischen Dialekts.

Toskisch wurde 1972 als Grundlage für die Entwicklung der albanischen Schriftsprache genutzt, wobei auch einige gegische Elemente auf den Wortschatz und die Wortbildung Einfluss nahmen.

 Feiertage in Albanien

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Kommunikationsmittel in Albanien

Telefon: Ortsvorwahlnummern: Tirana (04), Durrës (052), Elbasan (054), Gjirokastra (084), Kavaja (0554), Korça (082), Shkodra (022).

Mobiltelefone: GSM 900 Mobilfunknetz. Die Hauptanbieter sind Telekom Albania (Internet: telekom.com.al) und Vodafone Albania (Internet: www.vodafone.al). Der Empfangs-/Sendebereich deckt über 90 % des Landes ab. In entlegenen und gebirgigen Landesteilen besteht oft kein Empfang. Roaming-Verträge bestehen.

Internet: Internetcafés gibt es in allen größeren Städten. Einige Hotels, besonders in Tirana, bieten Breitband-Internetzugang und einige Internetzugang via Wi-Fi.

Post: Die Zustellungszeiten sind viel kürzer geworden. Es wird empfohlen, alle Sendungen per Einschreiben aufzugeben. Hauptpostämter gibt es in Tirana, Durrës und in anderen großen Städten. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 07.00-17.00 Uhr und Sa 08.00-13.00 Uhr.

Radio: Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Geld & Zollfreies Einkaufen in Albanien

Wechselkurse: Lek €1 = Lek137.2  (Meistens wird aber aktuell  € 1 = 135 Lek gewechselt Stand 07.2016)

 Geld & Währung

Währungsinformationen: 1 Lek. Währungskürzel: ALL (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5.000, 2.000, 1.000, 500, 200 Lek;

Münzen in den Nennbeträgen 1, 5, 10, 20, 50 und 100 Lek. Neben dem offiziellen Zahlungsmittel, dem Lek, werden Euro und US$ als Zahlungsmittel manchmal akzeptiert.

Kreditkarten: Nur begrenzt verwendbar. Akzeptiert werden MasterCard, Diners Club und American Express, jedoch nur in größeren Hotels und einigen Banken. Abhebungen an Geldautomaten der größeren Städte sind problemlos möglich. Einzelheiten vom Aussteller der jeweiligen Kreditkarte.

 Geldautomat:  ec-/Maestro-Karte/Sparcard

Bargeldabhebung ist in größeren Städten mit ec-Karte (Maestro) und PIN-Nummer möglich, wenn das Maestro-Zeichen am Geldautomat vorhanden ist.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.

Die Einfuhr von Fremdwährungen ist unbegrenzt; Deklarationspflicht. Die Ausfuhr ist auf 5000 US$ bzw. den bei der Einreise deklarierten Betrag beschränkt. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.

Geldwechsel: Geldwechsel sind zum offiziellen Kurs in den Banken möglich. Bequemer ist der Tausch in Wechselstuben in den größeren Hotels, jedoch ist der Kurs etwas schlechter. Einen besseren Kurs erhält man bei den legalen Geldwechslern auf der Straße, die meist in der Nähe von Banken anzutreffen sind. Hier ist zu beachten, dass oft Falschgeld im Umlauf ist.

Bargeld ist nach wie vor das wichtigste Zahlungsmittel. Nur kleinere Beträge sollten je nach Bedarf gewechselt werden. Neben dem offiziellen Zahlungsmittel, dem Lek, werden Devisen (vorzugsweise US-Dollar) meist gern akzeptiert. Es empfiehlt sich, Devisen in kleineren Sortierungen mitzunehmen, denn das Wechselgeld fehlt häufig selbst im Flughafen, beim Kassieren von Ein- und Ausreisegebühr, in Wechselstuben, Taxis usw.

Zollfreies Einkaufen in Albanien

Die folgenden Artikel können zollfrei nach Albanien eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos (nicht mehr als 3 g pro Stück) oder 250 g Tabak (Personen ab 15 Jahren);

1 l Spirituosen (über  22 Vol.-%) oder 2 l alkoholische Getränke unter 22 Vol.-% und 2 l Wein (Personen ab 18 Jahren); 250 ml Eau de Toilette oder 50 ml Parfüm.

Medizinische Produkte für den persönlichen Bedarf.

Geschenke und Gegenstände für den persönlichen Bedarf dürfen den Gesamtwert von 30.000 Lek nicht übersteigen bzw. 15.000 Lek für Personen unter 15 Jahren.

 Geschäftsleben & Kommunikationsmittel

Repräsentatives Auftreten und äußerliche Indikatoren (von der gewählten Unterkunft bis zum Marken-Image) werden beachtet. Visitenkarten sind üblich. Rechtzeitige Terminvereinbarung ist empfehlenswert. Bei ausländischen Besuchern ist man auf Pünktlichkeit eingestellt. Kopfnicken kann 'Nein' und Kopfschütteln kann 'Ja' bedeuten.

 Albanische Riviera

Die Albanische Riviera ist ein steiler Küstenabschnitt im Südwesten des Landes zwischen Saranda und dem Llogara-Pass. Ausgesprochen reizvoll ist die Küstenstraße nach Saranda im Süden, die durch die Albanische Riviera mit den kleinen Orten Dhërmi, Himara und Borsh und durch die Zitrusplantagen von Lukova führt. Saranda ist heute einer der wichtigsten Badeorte Albaniens. Erholung bieten Strand und Meer sowie der Llogara-Pass, der im gleichnamigen Naturpark liegt. Baden an den Stränden von Saranda ist wegen der Wasserqualität nicht empfehlenswert. 

 Auf Wanderwegen

In Albanien gibt es viele gute Wanderrouten. Während die albanischen Alpen nur etwas für risikobereite Abenteurer mit guter Kondition sind, ist der heilige Berg Tomorr im südlichen Albanien ein beliebtes Wandergebiet. Er besteht aus zwei Hauptgipfeln, die beide über 2400 m über dem Meeresspiegel liegen. Im gleichnamigen Nationalpark am Bergmassiv sind u.a. Wölfe, Rehe und Wildziegen sowie Steinadler und Falken heimisch.

Die Stadt Ohrid

Ohrid ist die größte Stadt am Ohrid-See und liegt in der Nähe des Flughafens Ohrid. Sie gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wegen ihrer gut erhaltenen Altstadt, ihrer mittelalterlichen Festung, vielen Kirchen, Klöstern und Moscheen sowie wegen des Ohrid-Sees ist sie ein beliebtes Ziel nationaler und internationaler Touristen. Sehenswürdigkeiten sind u.a. der Voska-Hammām (ein orientalisches Badehaus), ein osmanischer Uhrturm (Sahat-Kula) von 1725 und die Türbe (ein Mausoleum).

Hafenstadt Durrës

Durrës ist die zweitgrößte Stadt Albaniens mit dem wichtigsten Hafen des Landes. Vom Venezianischen Turm am Hafen führt die mittelalterliche Stadtmauer zum Amphitheater aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. In diesem Theater befindet sich eine frühchristliche Grabkapelle mit einem seltenen Wandmosaik. Die Sammlung des Archäologischen Museums ist sehenswert. Die Stadtstrände waren bei Touristen vor den Umweltverschmutzungen sehr beliebt. 

Hauptstadt Tirana

1614 von Sulejman Bargjini gegründet, wurde Tirana erst 1920 Hauptstadt von Albanien. Moschee, Hamam (türkisches Bad) und Backstube bildeten die Keimzelle der alten Stadt. Die heutigen Wahrzeichen, die Ethem-Bey-Moschee und der 35m hohe Uhrturm, entstanden erst 200 Jahre später im frühen 19. Jahrhundert. Das alte Basarviertel musste 1961 dem Kulturpalast weichen, in dem die Oper, das Ballett und die Nationalbibliothek untergebracht sind. Heute ist Tirana politisches, wirtschaftliches, kulturelles und geistiges Zentrum – sowie Standort der bedeutendsten nationalen Museen für Archäologie, Geschichte und Bildende Künste.

 Historische Stadt Gjirokastra

Ganz im Süden liegt die Stadt Gjirokastra. Ihr Zentrum zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die historische Altstadt byzantinischen Ursprungs (um 1200) steht unter Denkmalschutz. Die engen Gassen wurden stilgerecht restauriert. Die mächtige Festung aus dem 13. Jahrhundert, die 1811 von Ali Pascha Tepelena erweitert wurde, bietet eine schöne Aussicht. Das hier untergebrachte Museum präsentiert die 2000-jährige Geschichte der Stadt. 

 Küstenstadt Vlora

Schon in der Antike war die Küstenstadt Vlora in Südalbanien eine bekannte Hafenstadt mit bedeutender Bitumen- und Salzgewinnung. Heute ist Vlora eins der touristischen Zentren des Landes. Der Hügel Kusbaba bietet die beste Aussicht auf die Stadt. Von hier aus kann man die Muradiye-Moschee (1538-42 vom Baumeister Mimar Sinan erbaut), das Unabhängigkeitsdenkmal und den Hafen bis zu den Salinen an der Lagune von Narta sehen. Die Wasserqualität an den Stränden von Vlora ist als bedenklich einzustufen. 

Mittelalterliche Stadt Kruja

Kruja, der »Balkon der Adria« (600 m ü. d. M.), thront hoch auf einem Bergmassiv nördlich von Tirana. Die mittelalterliche Stadt war einst der Stammsitz des Nationalhelden Skanderbeg, der sie erfolgreich gegen die eindringenden osmanischen Heere bis zu seinem Tod (Grab in Lezha) verteidigte. In der Burg Kruja ist das Skanderbeg Museum und ein Ethnologisches Museum untergebracht ist. Im Burggelände gibt es außerdem ein wieder aufgebautes Stadthaus und ein türkisches Bad. 

 Museumsstadt Berat

Berat trägt den Beinamen »Stadt der tausend Fenster« und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Albaniens und zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die malerische Altstadt türkischen Ursprungs erstreckt sich an den Gebirgshängen entlang des Flusses Osum und ist durch eine siebenbögige Brücke mit Teilen der Stadt verbunden. Berat, die älteste Stadt Albaniens, steht unter besonderem Schutz, der Neubauten zwischen den historischen, weißen Häusern im Zentrum verhindert. Die Burg ist ein eigenes, sehenswertes Stadtviertel mit vielen Sakralbauten. Das Onufri-Museum bewahrt in einer orthodoxen Kirche gut restaurierte Ikonen auf.

Progadec, Ohrid-See und Drilon

Der bezaubernde Urlaubsort Pogradec nahe der mazedonischen Grenze liegt am tiefen – und deshalb kühlen – Ohrid-See mit seinen Fischgründen (Forellen und Karpfen). Der Ohrid-See gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Rund 5 km weiter östlich befindet sich der Touristenort Drilon. Ein Besuch empfiehlt sich vor allem im Mai oder Juni, wenn die Blumen in den ausgedehnten Parkanlagen in voller Blüte stehen. Durch die Öffnung des Grenzübergangs Tushemisht ist ein Abstecher zur Klosteranlage Sveti Naum jenseits der Grenze möglich.

Ruinenstadt Butrint

Von Saranda aus erreicht man die alte Stadt Butrint, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Zu den Ausgrabungen aus der Antike gehören Theater, Dionysos-Altar, Asklepius-Tempel, Nymphäum, römische Häuser und Badeanlagen, frühchristliche Basiliken und ein frühchristliches Baptisterium mit einem der schönsten je freigelegten Mosaike. In Butrint finden sich Stadtmauern aus allen Epochen, besonders beeindruckend sind das Löwentor, die Venezianische Festung auf der ehemaligen Akropolis mit schönem Ausblick auf den Vivar-Kanal sowie die Festungsbauten von Ali Pascha Tepelena.

 Sehenswerte Stadt Korça

Das 1510 erstmals schriftlich erwähnte Korça gilt als „Wiege der albanischen Kultur. Sehenswert ist die Mirahor-Moschee (1466), älteste Einkuppelmoschee des Landes; weiterhin das Nationalmuseum für mittelalterliche albanische Kunst, das Archäologische Museum und das denkmalgeschützte, aber verfallende Basarviertel mit den vielen Hans (persisch/türkisch hhan, „Haus“), den ehemaligen orientalischen Herbergen. Die Stadtarchitektur ist geprägt von osmanischen, französischen und aromunischen Einflüssen. Schön ist die Mischung aus Boulevards, die von Baumalleen gesäumt werden, üppigen Parkanlagen, Stadtmärkten, Monumenten, Moscheen und Kirchen.

Shkodra und die Burgruine Rozafa

Shkodra ist eine der ältesten Städte des Landes, wenn nicht Europas. Sie liegt am Scutari-See und ist kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum Nordalbaniens. Überragt wird die Stadt von der Burgruine Rozafa. Ihre Gründungslegende, aber auch die steinernen Zeugen und Dokumente aus illyrischer Zeit mit ihren Königen und späteren Feudalgeschlechtern, den Besatzungen und Freiheitsbewegungen, bieten albanische Geschichte zuhauf. Von der Burg bietet sich ein großartiges Panorama mit Ausblick auf den See und die Bleimoschee.